Do Not Disturb - Preair

6. Juli 2008

(Quelle: fox.com)

Ich mag ja Comedies und bin da auch eigentlich leicht zu begeistern, habe mich daher auch ein wenig gefreut, als ich las, dass FOX mit Do Not Disturb (hieß zeitweise auch The Inn, wenn ich nicht ganz falsch liege) ein neues Comedy-Format für sein Herbstprogramm hat.

Mit Jason Bateman als Director klang das ganze sehr viel versprechend, leider fand ich die erste Folge überhaupt nicht lustig.
Storytechnisch geht es um ein “Inn”, welches (ich glaube ausschließlich) von prominenten Gästen besucht wird. Als Charaktere gibt es die Hübschen, die “oben” arbeiten und die Anderen, die eben unten den Papierkram regeln. Zu erwähnen sind hier wohl der Leiter - “bekannter” Darsteller, seine Assistentin(?) - die Quotenschwarze, den Bellboy - hübsch aber dumm, das Model - DAS Klischée und die Telefonisten - dicke Frau, die singen kann, und der Schwule, dessen Position ich schon wieder vergessen habe.

Die Gags sind alle vorhersehbar oder einfach nicht witzig, die Story wird wohl darauf aufbauen, dass diese Telefonisten irgendwie groß raus will, aber die Welt andere Ideale anpreist und sie daher in diese Welt gar nicht reinpasst. Die Schwarze und der Leiter werden sich jedes mal in die Haare kriegen, sie wird aber gewinnen, da sie diejenige mit den Brüsten ist - und ja, es wird auch sicherlich jedes mal direkt ausgesprochen. Und das Model wird auch in der letzten Folge darüber reden, dass sie keine Mahlzeiten zu sich nimmt.

Wie ich bereits erwähnte, kennt man einen der Darsteller, dies ist Jerry O’Connel, der schon mit Carpoolers in der Fall-Season 2007 floppte, wird wohl in der kommenden Season nicht anders aussehen.

Edit: Lese grad, dass es sich auch bei diesem Namen der Serie nur um einen “working title” handelt.


What if the unimaginable could become reality - Fringe Trailer

22. Juni 2008

J.J. Abrams nächster Geniestreich?


(Link)

btw: Der schwarze Typ da hat doch auch schon bei Lost mitgespielt, oder?

Edit#1: huch, ein “could” glatt vergessen.
Edit #2: Der “schwarze Typ da” ist Lance Reddick und demnach hatte ich Recht, den gibt’s auch bei Lost.


Welcome to the Captain - Pilot

5. Februar 2008

Uhja, mal wieder nach langer Zeit was Neues. Ein Serienpilot - fein, fein.

In der 20-minütigen Comedy auf CBS, die in L.A. spielt, geht um Josh, einem “Ausnahmetalent” in den Mittzwanzigern. Er hat für einen von ihm geschriebenen Film einen Oscar gewonnen, nur ist das leider schon 5 Jahre her. Da er sich momentan dadurcheher in einem Tief bewegt - sitzt seit 5 Jahren an einem Screenplay, Freundin hat sich von ihm getrennt - will er was ändern und plant nach New York zu ziehen. Sein bester Kumpel Marty (insofern ich das richtig verstanden hab, ist er Steuerberater für Reiche) überredet ihn jedoch in das von ihm bewohnte Appartmentkompley ‘El Capitan’ zu ziehen.
Kaum da eingezogen überschlagen sich schon die Ereignisse. Er verliebt sich in eine junge Akupunkteuse (?), hat ein Techtelmechtel mit einer der Hausbewohnerin (Charlene), was sich sehr schnell rumspricht - dank gebührt dem Hotelburschen “Jesus”, spielt mit Uncle Saul - dem Bewohner, der dort schon am längsten wohnt - Golf und gegen Ende der Folge muss auch noch sein Freund Marty mit Josh in sein Zimmer ziehen, da seine Freundin ihn rausgeschmissen hat.

Also angeguckt habe ich es mir, da Josh ja Autor ist, daher sollte man dadurch einen Einblick in die Welt eines Autors bekommen. Zugegebenermaßen waren da nun keine Brüller dabei, die das nun als Comedy unterzeichnen würden. Schade, aber mal schaun was die Serie so noch bringt. Ich bin ja geduldig.


Warum man ‘Studio 60 on the Sunset Strip’ trotzdem sehen sollte

21. Oktober 2007

Anfang der Woche habe ich nach langem Hin und Her die Serie endlich geschaut, in 3 Tagen - puh. Zur meiner Verteidigung möchte ich sagen, dass ich momentan Ferien habe und somit sehr viel Zeit.
Es hat sich aber auf jeden Fall gelohnt, nach seiner Empfehlung und seiner Review wurde ich keineswegs enttäuscht.

Das Problem bei ‘Studio 60′ ist, dass es von Kritiken anfangs umschwärmt und nach denen ersten paar Folgen in der Luft zerrischen wurde, hinzu kam noch, dass auch die Quoten nicht wirklich den Erwartungen entsprach.
Mit Stars wie Matthew Perry, Bradley Whitford und Amanda Peet wollte man sich Erfolg vorprogrammieren. Viele waren der Ansicht, dass dem nicht so war.

Es ist aber auch nicht unbekannt, dass sich besonders Sendercheffe bei sowas oft irren. Als Beispiel möchte ich da ‘Scrubs’ erwähnen, die Serie wurde nach der Golden Globe Nominierung aus dem Programm genommen - wtf?
Nun aber wirklich zur Serien.

Es ist ein Show-within-a-Show Format bei der es um eine fiktive, SNL-ähnliche Show namens ‘Studio 60 on the Sunset Strip’ geht. Matt Albie (Matthew Perry) und Danny Tripp (Bradley Whitford) agieren als Producer der Show, Vorstandsvorsitzer Jack Rudolph (Steven Weber) und President Jordan McDeere (Amanda Peet) stehen für den (ebenfalls fiktiven) NBS. Ebensfalls wichtig für den Handlungsverlauf ist eines der Cast-Mitglieder, Harriet Hayes (Sarah Paulson), da hier Beziehungsprobleme mit Ex-Freund Matt vorprogramiert sind.

Mich persönlich konnte die Matt-Harriet Storyline eher weniger begeistern, was aber nur daran lag, dass ich Harriet extrem unsympathisch finde. Ich könnte mir vorstellen, dass diese beziehungslastigen Folgen bei vielen Zuschauern als nervig und langweilig empfunden wurden. Mir ging es nämlich ähnlich, nur gibt es zum Ausgleich genug andere Handlungsstränge, die mich immer wieder zum Weitergucken animierten.

Und genau das macht die Serie meiner Meinung nach so sehenswert, es ist für jeden ein Charakter dabei mit dem man sich identifizieren kann, nicht nur die 5 genannten, sondern auch noch Nebenrollen aus dem Writer-Team, in dessen Privatleben auch ein Einblick gewährt wird.

Es handelt sich hier um ein mitreissendes Drama, dass einen guten Einblick ins Showbusiness gibt, wo auch immer wieder witzige Moment durchkommen, die keineswegs aufgesetzt, sondern viel mehr charmant und frisch wirken.

Das entspricht auch meinem letztendlichen Gesamteindruck - frisch, charmant und mitreissend.
Es fing mit viel Schwung an, der mittendrin zwar nachlässt, dafür mit einem runden Abschluß, der alle zufrieden stellt, endet.

Wurde überhaupt deutlich ‘warum man Studio 60 trotzdem sehen sollte’?


Samantha Who?

16. Oktober 2007

Der letzte Serienstart der Fall-Season - endlich, denn nun kann aussortiert werden.
Kurz zur Serie:
Christina Applegate spielt die Protagonistin und ist gleichzeitig Producer, Melissa McCarthy (bekannt als Sookie aus Gilmore Girls) spielt ebenfalls einer der Hauptrollen. Das zum Personal.

Die Story selbst handelt eben von ‘Samantha’, die nach einem Autounfall mehrere Tage im Koma lag und mit Gedächtnisverlust wieder aufwacht. Sie muss ihre Umgebung vom Neuen erkundigen und alles erstmal kennenlernen - somit hat der Zuschauer das gleiche Vorwissen wie sie, sprich gar keins. Auf jeden Fall war sie vorher wohl unfreundlich, zickig und untreu - böööööse. Nur weiß sie das natürlich nicht mehr und versucht nun ein anderes Leben zu führen.

Meiner Meinung nach ist die Geschichte nicht unbedingt herausragend, dafür finde ich die Tatsache, dass Protagonist und Zuschauer auf gleichen Wissenstand sind, sehr interessant. Das is wohl der einzige Unterschied zu anderen Comedy-Formaten der TV-Season, was nicht negativ gemeint, denn mich hat das zum Weitergucken motiviert. Wobei ich sagen muss, dass ich nicht mit viel Elan an die Serie ranging, denn hier hieß es:
But it’s a comedy. I don’t think this show sounds very promising.

Fazit ist, dass ich wohl auch die nächste Folge angucken werde und hoffe, dass es lustiger wird, denn mehr als ein Lächeln war nicht drin.

Edit: Richtig, da war ja noch was - loewenzahn schrieb ja, dass sie Sookie bei den Gilmore Girls so toll findet, sieh das daher als Empfehlung für dich!