Sneak: Underdogs

18. Juli 2008

(Quelle: doggieshop.de)

Mittwoch hieß es mal wieder ab in die Sneak und diesmal wurde einem gleich zu Beginn ein Schrecken eingejagt, als der Vorspann des Film eine Produktion in Zusammenarbeit mit arte und NDR ankündigte. Es kam dann aber doch besser, als gedacht. Underdogs kann bei mir nämlich vor allem durch niedliche Hündchen punkten.

Die Handlung basiert auf einer wahren Begebenheit und zwar geht es, um eine Art Projekt in einem Gefängnis. Es werden sechs Häftlinge ausgewählt; jeder von ihnen soll ein Hündchen (vom Welpenalter an) mit ein wenig professioneller Hilfe zu einem Blindenhunden ausbilden. Einer dieser Häftlinge (im Plakat oben links) ist ein ganz harter Kerl, der auch den Protagonist spielt, und ist anfangs überhaupt nicht an diesem Projekt interessiert. Letztendlich baut er aber eine sehr enge Beziehung zu dem Tier auf, so dass er aus dem Gefängnis ausbricht als sein ausgebildeter Hund eine Besitzerin bekommen sollte. Er brennt so also mehr oder weniger mit dem Hund durch. Nur hat er in der Freiheit nichts, was ihn dort halten könnte, so kehrt er zum Gefängnis zurück und bekommt dort wieder einen Welpen für die Ausbildung. Am Ende sollen sogar alle ein Hündchen trainieren.

Da das ganze eine Drama war, gibt es auch keine besonders lustigen Szenen, die ich erwähnen könnte. Wie gesagt, für mich waren die Hündchen ausschlaggebend.


Sneak: The Incredible Hulk

10. Juli 2008


(Quelle: fuenf-filmfreunde.de)

Auch diese Woche lief in der Sneak kein Billig-Film, was schon mal ganz gut klingt, gel? Mein Sitznachbar sagte noch “och, bitte keine Marvel-Comic Verfilmung”, als der Trailer für Hellboy 2 lief. Und naja, es kam dann eben Hulk.
Ähnlich wie bei Iron Man, kannte ich die Vorgeschichte nicht; nur die Tatsache, dass es sich um ein riesiges, grünes Ding handelt, war mir bekannt. Daher empfand ich die Vorgeschichte - seine Versuche wieder normal zu werden, sein Aufenthalt in Brasilien, seine Flucht vor dem US-Militär - als zu lang. Auch generell war ich nicht von der ganzen “ist er gut oder böse?”-Storyline überzeugt.

So hoffte ich, da ich Trailer kannte, dass der Kampf zwischen den beiden Hulks (ja, es gibt zwei, denn das erste Versuchskaninchen lief ja weg, so dass ein Neues herhalten musste) der actionsreichste Part des Films wird. Hätte er eventuell auch sein können, ich weiß es nicht, dass circa drei Einschnitte den Kampf unterbrochen haben - die Filmrolle war wohl beschädigt. Es fehlten so um die fünf bis zehn Minuten des Kampfes. Man sah beispielsweise den “guten” Hulk auf dem Boden liegen und ZACK, danach hatte er den “Bösen” auf einmal in Ketten vor sich liegen.

Das Ende war auch ziemlich enttäuschend. Der grüne Hulk rennt vom Kampfort weg und wacht irgendwo in Südamerika (? - oder sonst wo) auf. Man sieht dann nur, dass er arg daran kämpft seine Wut in Grenzen zu halten, um sich nicht zu verwandeln, was ihm jeder noch nicht wirklich gelingt.

Achja, und gaaaanz am Ende, sah man Tony Stark (aka Iron Man) persönlich in seinem 15-sekündign Cameo-Auftritt. Im Kinosaal erkannten ihn nur circa eine Handvoll Leute - traurig.


Sneak: Kung Fu Panda

3. Juli 2008

 

(Quelle: totalfilm.com)

Letzte Woche fiel die Sneak wegen des EM-Spiels Deutschland - Türkei flach, wobei mir erzählt wurde, dass sich 10 Anwesenden im Kino ein guter Film bot. Daran sollte es dieses Mal auch nicht fehlen, denn mit Kung Fu Panda lief mal wieder etwas potentiell gutes. Kurz gesagt geht es um einen Panda, der durch “Zufall” - den es laut der weisen Schildkröte nicht gibt - zum Auserwählten wird und letztendlich das Böse besiegen kann, trotz der Zweifel die sich ihm selbst und allen um ihn herum auftun.
Die Handlung ist demnach kindergerecht verständlich, aber für meine Verhältnisse aber zu schwach. Vielleicht mag es für einige nun ungerecht erscheinen, dass ich diesen Vergleich ziehe, aber wenn ich an Findet Nemo” denke, dann siegt hier trotz Kinderfreundlichkeit die Story. Dass die Charaktere süß und zum Teil lustig sind, ist ja gar nicht zu bemängeln, nur ist mir die Story zu einfach gestrickt.
Anmerken möchte ich, dass ich in der Sneak nur die dt. Synchro zu Sicht bekomme; ein Captain twitterte mir nämlich, dass der Film im O-Ton sehr viel besser sein soll, was mit Jack Black als Sprecher nicht so schwer ist - egal wie beliebt Hape Kerkeling hier auch sein mag.

Naja, letztendlich wurde ich doch gut unterhalten - zumindest wenn ich wach war; ich muss aber zu meiner Verteidigung sagen, dass der Tag ziemlich anstrengend war und Sneak hier um halb 11 anfängt.
In der Schule wurde ich dann von Mitstreitern mit einem “Everybody is Kung Fu Fighting…” begrüßt, hatte auch mal was. Wobei mich das Lied immer an Scrubs erinnert…


Sneak: Ruinen

20. Juni 2008

(Quelle: film.de)

Nachdem letzte Woche vergessen wurde mich abzuholen (Idioten!), war dieses Mal glücklicherweise ich selbst Fahrer und kam daher auch rechtzeitig im Kino an. Hat es sich gelohnt? Najaaa.
Ruinen basiert auf einem Roman von Scott B. Smith und ist ein Horror-Thriller. Im Grunde ist es die gewohnte Story: Teenager fahren den Sommer vor Studienbeginn zusammen in den Urlaub und dort passiert denn irgendetwas Schreckliches. In diesem Fall ist es der Urlaub in Mexiko und anstatt auch den letzten Tag am Pool zu verbringen, fährt eine 4-Mann Gruppe plus “Leiter” und einen Griechen zu einer versteckten Maya-Ruine.
Bei dieser Maya-Ruinen handelt es sich um eine Opferstelle, dementsprechend wird sie von einem Stamm bewacht, der verhindert, dass die Gruppe von diesem tempelartigen Gebilde wieder runterkommt. Da das noch nicht wirklich reicht, um diesen Trip zum schrecklichsten Ereignis ihres Lebens zu machen, befindet gewissermaßen auf diesen Ruinen Rankpflanzen, deren Funktion es scheinbar ist, Menschen umzubringen. So wird einem nach dem anderen das Leben genommen und am Ende bleibt nur ein Mädchen am Leben, die natürliche anfangs gegen diesen Trip war und gar nicht mitkommen wollte.

Film.de schreibt:

Regisseurin Susanne Bier („Open Hearts”) gibt mit dieser berührenden Geschichte ihr Hollywood-Debüt und entfesselt ein einfühlsames Drama über die Kraft der Freundschaft, die Macht der Liebe und über die Stärke, die nötig ist, um an eine zweite Chance zu glauben.

Und ich schreibe:

Absoluter Crap!

Anzumerken ist eventuell noch, dass die Szenen rund um die Pflanzen recht eklig sind, da sie wortwörtlich unter die Haut gehen. Bei einem im Kinosaal musste deswegen auch kurz mal Hilfeleistung erbracht werden; ich persönlich konnte es eigentlich ganz gut ertragen, wobei es teilweise schon heftig, aber unrealistisch war.

(Link)


Film: The Butterfly Effect

13. Juni 2008


(Quelle: filmspiegel.de)

I’m going to spoil you!

Man mag Ashton Kutcher noch so hassen, aber dieser Film ist es echt Wert den Kerl auszuhalten.
Ein kleiner Junge hat in seiner Zeit des Erwachsenwerdens immer mal wieder Blackouts in besonders stressigen Situationen. Sein Psychiater ordnet an, dass er daher ein Tagebuch führen soll. In der Zeit als er auf’s College geht, hat er schon mehrere Jahre ohne Blackouts überstanden und führt ein angenehmes Leben als Student in Psychologie. Daher möchte er seinen früheren Blackouts näher analysieren und findet seine alten Tagebücher wieder. Wenn er die Stellen liest, in denen er damals die Blackouts hat, reist er in diese Situationen zeittechnisch wieder zurück - er ist wieder der kleine Junge/der Teenager, der er damals war, also reist nur sein Geist in der Zeit zurück.
Nur findet er in der Gegenwart wiederum heraus, dass seine alte Sandkastenliebe kein so heiteres Leben führt wie er. Also beschließt er wieder in seinem Tagebuch zu blättern, um dahin zu reisen, wo ihr Vater anfing sie sexuell zu missbrauchen - es wurde ein Kinderporno gedreht, oder so.
Nun ja, jedoch läuft es darauf hinaus, dass unser Protagonist zwar mit seiner Lady zusammen ist, ihr Bruder sich jedoch selsbt umbringt. Was passiert dann? Na klar, er reist wieder zurück, um ein Ereignis zu ändern. Ihm gelingt es jedoch mehrere Male nicht, dass alle Menschen, die er liebt, glücklich sind.

„You can’t change who people are without destroying who they were.”

Letztendlich läuft es darauf hinaus, dass er seine große Liebe fallen lässt; er opfert sich, damit alle Anderen glücklich sein können. Er reist also nochmals zurück und verhindert da den zukünftigen Kontakt mit seiner Sandkastenliebe und ihrer ganzen Familie.

Man kann sich den Film wirklich angucken. Ich fand ihn sehr unterhaltsam. Nervig war es nur, dass man selber schon viel länger vor Ashton Kutcher weiß, was zu tun ist, so dass die vielen Zeitreisen am Ende sinnlos sind. Andererseits hat der Film vom Thema her mit Donnie Darko einen Film als Konkurrenten, den man nicht als solchen haben möchte; also keine Chance hier zu gewinnen, keineswegs.

Diskussionen mit meinem Couchgenossen entstanden bei Austausch der Theorien bezüglich der Zeitreisen. Ich ging am Ende des Films - total stolz es verstanden zu haben - davon aus, dass diese Blackouts rückwirkend darauf zurückzuführen sind, dass diese Zeitreisen stattfanden. Gegenargument - zugegebenermaßen logisch - ist jedoch, dass die Zeitreise erst später stattfand, also diese “Lebenslinie” zu der Zeit nicht durch Dinge beeinflusst werden kann, die in der Zukunft erst passieren.

Der gelbe Pfeil ist also die normale Zeitleiste, in der der Protagonist lebt; der Pfeil, der nach oben zeigt, gibt an, wo er mit dem Zeitreisen anfängt; der grüne Pfeil gibt den (ersten) Zeitsprung an und der (leider) rosa Pfeil die veränderte Zeitleiste.
Etwas was zu der Zeit der Blackouts nicht existierte (also die Zeitreisen, da er damit erst später anfing), kann auch keinen Einfluss darauf haben.

Ich finde meine Theorie immer noch gut und irgendwie habe ich auch gelesen, dass der Film nur so vor Logikfehler strotzt, daher kann ich mir auch gut vorstellen, dass das die offizielle Theorie ist.