Ach, darum bestelle ich immer online

27. Juni 2008

Während einige schon Sommerferien haben, habe ich es irgendwie geschafft in den letzen Wochen noch 4 Referate vorbereiten zu müssen; eins mit schriftlicher Ausführung und eins aus zeitlichen Gründen nur in schriftlich Ausführung. Eines dieser Referate sollte ich eigentlich heute halten, im Chemieleistungskurs. Und da ich das gestern Abend noch mit meinem Referatspartner durchgehen wollte und noch später am Abend Fußball laufen sollte, jedoch ein Geburtstag am Wochenende ansteht, musste ich noch mal schnell ‘ne CD kaufen. “Sylt”, das neue von Kettcar sollte es sein.

Also fahre ich (gegen 5) noch ganz gelassen los. Megaland war mein Ziel, gleich nebenan ist Kloppenburg, da wollte ich ja eh noch Sekundenkleber kaufen, da wir den für das Referat brauchen und nicht sicher sind, ob der schon in der Chemiesammlung rumliegt.
Nun gut, wo fange ich denn an zu suchen? Normalerweise gebe ich den Titel oder Interpreten einfach ein und gut ist. Nachfragen finde ich auch immer doof, will ja nicht so aussehen, als hätte ich keine Ahnung vom Alphabet und so. Neu - nope; Charts - nope; Alphabetisch - nope; International - nope; Grabbelkiste - nope. Narck.

Als sitze ich wieder im Auto, habe zwar Sekundenkleber, ‘ne Mappe zum Einheften der Ausarbeitung, “Notting Hill” - der fehlte noch in der Sammlung - und mein Abendbrot, aber nicht diese CD.
Nächster Laden - MegaCompany. Selber nur davon gehört, steht neben Max Bahr und da ich eigentlich nie was aus dem Baumarkt brauche, kannte ich den Laden nebenan auch nicht. Die CD/DVD-Abteilung konnte ich aber vom Eingang aus gut sehen, also auf geht’s! So. Wie ist das hier nun? Rock/Pop alphabetisch - nope; TV-Werbung - nope; Neu - nope; Charts - nope; Angebote - nope. Okay, okay, man kann ja mal nachfragen. Ausverkauft? Nie vorhanden gewesen? Aha, Lieferengpässe, da nicht mit so einer hohen Nachfrage gerechnet wurde.

Es ist inziwschen zwanzig vor 6 und grundsätzlich ist abgemacht, dass wenn es das Album nirgends gibt - das übrigens auch schon bei Hertie ausverkauft war - eine anderes gekauft wird. Ach, verdammt, dann muss ich ja wieder in einen der Läden. Nene. Letzter Versuch: Plaza. Parkplatz gefunden, reingefetzt, CD-Regal gesucht - es wurde da natürlich umgebaut, vorher stand das im Trakt vor der Kasse - CD-Regal gefunden. Neu - nope; Alphabetisch - jaaaaaaaaaaaa!!!!! Genommen und zur Kasse gerannt. Gut, nur zwei Leute vor mir, aber die Kundin ganz vorne hat Probleme mit ihrer EC-Karte. “Ja, bei der Bank sagen sie mir immer, dass die geht und nicht gesperrt ist.” Blablabla, nächste Kasse. Bezahlt und zurück zum Auto gesprintet.

Zu Hause angekommen (gegen sechs), konnte ich alles wieder ein wenig ruhiger angehen. Fazit wäre nun: hat doch alles noch geklappt.
Heute Nachmittag lautet das Fazit jedoch: Bei Plaza gibt es Leerhüllen, die CD muss man sich bei der Information abholen. Verlasse dich nie auf Mitschüler, wenn du darauf hoffst, dass sie halten, tun sie’s nicht; wenn du jedoch vorbereitet bist, halten sie beide Schulstunden, so dass dein Referat wieder verschoben wird.
Nächster mal muss ich mir früher über ein Geschenk Gedanken machen, so dass ich wieder bei Amazon bestellen kann. Wobei - und das bleibt der einzige Vorteil - ich die verpackte CD nicht, so wie ich es jetzt grad tue, sofort auf mein Macbook rüberziehen könnte.

Nun, anhören und genießen.


Don’t call it Schnitzel!

20. Mai 2008

Von einem Kollegen empfohlen bekommen, beim Stöbern im Supermarkt mal gefunden, dann gekauft, gestern schließlich gegessen und zu 100% für gut befunden!


(Link)

Wenn ich nur den Spot gesehen hätte - sehe den grad zum ersten mal - wäre ich wohl nicht beim Kaufen dran hängengeblieben; der ist echt lame. Die Dinger sieht aber lecker - kauft Toasty!


A Streetcar Named Marge

19. Mai 2008

Hach ja, auf die Simpsons ist doch immer Verlass. Zur Zeit lesen wir ein Buch von Tennessee Williams mit dem Titel A Streetcar Named Desire im Englischunterricht und beim Suchen nach netten Analysen und Interpretationen, sagte mir Wikipedia, dass es eine Simpsons-Folge gibt, in der das Stück als Musical aufgeführt werden soll. Mir selbst sagt der Originaltitel nichts, “Bühne frei für Marge” jedoch schon, so dass ich weiß, was ich mir im Laufe der nächsten Woche mal zu Gute führen werde.
Hm, ich habe schon lange keine Folge der gelben Familie gesehen…


Und auch der Dritte ist nun tot

7. April 2008

Und sie starben alle an anderen Verletzungen, da kann man mal sehen wie vielseitig Kopfhörer sein können. 

Ich muss dazu sagen, dass ich keineswegs sagen möchte, dass es an der schlechten Qualität läge. Nein, nein, auf keinen Fall. Das ist nun mal so, wenn man mit den Teilen schläft, in der Tasche transportiert und generell sein ganzes Leben damit teilt. 

 

Ich denke man sieht trotz schlechter Qualität, dass es am nennen wir es mal Verbindungsstück Komplikationen gab. Die offene Kabelstelle verursachte nun, dass über den linken Kopfhörer keine Musik mehr übertragen werden konnte - tragisch.

 

Hier hat die Umkleidung am Anfangsstück rumgemuckt, so dass es nach anfänglichen Wackelkontakten letztendlich - wieder auf dem linken Kopfhörer - gar nicht funktionierte.

 

Und der neuste im Bunde wurde die Last einfach irgendwann zu schwer; ständig im Ohr rumzuhängen kann auch nicht Bestandteil eines erfüllenden Lebens sein. Auf jeden Fall hat sich das ganze Schutzdingkram verabschiedet. Funktionstüchtig sind Kopfhörer zwar, jedoch muss man mit der ständigen Panik leben das Ding zu verlieren und das möchte ich mir auf lange Zeit eigentlich nicht zumuten.


“Kunst und Literatur”

11. März 2008

So lautet das Halbjahresthema meines Englischkurses. Englisch. Englisch. Und der Titel ist auf deutsch. Deutsch.
Standardsätze meines unfähigen Lehrers bezüglich Vokabelfragen sind folgende:

“Wait a moment, I have to think.”

und

“It doesn’t come to my mind, please look it up.”

Ich fand Englischunterricht in der Schule immer sehr unterhaltsam, da hat man wenigstens was gelernt. Jetzt habe ich aber das Gefühl absolut NIX zu lernen. Nix. Gar nix. Zum Glück lerne ich durch das O-Ton-Gucken einigermaßen Vokabeln. Der Typ hat absolut nichts auf’m Kasten, es gab schon mehrere Situation, wo ich ihn korrigieren musste bzw. einfach protestiert habe. So ein Depp.

Ist es da nicht bezeichnend, dass er sich nicht das Kursthema ins Englische zu übersetzen?