Ich bin kein großer Fan von Mysteryserien. Akte X war mir zu abgehoben und Lost wirft gefühlte 500 Staffeln lang Fragen auf, ohne auch nur eine zu beantworten. Dementsprechend „hoch“ waren meine Erwartungen an FlashForward.
Immerhin besteht die Story daraus, dass die gesamte Weltbevölkerung zum selben Zeitpunkt für 137 Sekunden in Ohnmacht fällt und dabei in die Zukunft sieht. Und weil FBI-Agent Mark Benford in seinem „Flash Forward“ gesehen hat, wie er den Fall untersucht, leitet er die Untersuchung ein. Er hat aber auch mit privaten Problemen zu kämpfen, da er trockener Alkoholiker ist, aber gesehen hat, dass er wieder trinken wird. Seine Frau sah, wie sie mit einem anderen Mann zusammen lebt.
Gleichzeitig versucht sein Kollege (dessen Namen ich mir nicht merken kann, weil es sich um Harold aus Harold and Kumar handelt) herauszufinden, warum er keine Vision hatte und findet heraus, dass er zu dem Zeitpunkt schon umgebracht worden sein wird. Also versucht er, seinen Mord zu verhindern.
Einer der wenigen Kritikpunkte, die ich an FlashForward habe ist, dass ich selten einen so unpassenden Soundtrack bei spannenden Szenen erlebt hat. Bei einer Schießerei beispielsweise läuft fröhliches Fahrstuhlgedudel.
Ansonsten ist die Serie erstaunlich gut. Sie beantwortet genügend Fragen, um mich nicht als Zuschauer zu verlieren – behält aber auch genug Geheimnisse um nicht vorhersehbar zu werden. Außerdem nimmt sie sich nicht zu Ernst, so dass es nicht lächerlich wird. Alles in allem die Mysteryserie mit dem besten Potential seit langer Zeit

3. November 2009 um 3:07 |
Steht auch noch auf meiner Liste und bin schon sehr gespannt, was da auf mich wartet!