„Guilty Pleasure“ adé

15. Februar 2009

Es fehlt mir vom Prinzip her schwer, eine Serie mittendrin einfach fallen zu lassen. Man kennt die Charaktere, man kennt ihre Geschichte und man hat auch gewisse Vorstellungen für ihre Zukunft. Nur ist irgendwann die Grenze zwischen der Unterhaltung und die „gefühlte Pflicht“ überschritten. Ich weiß nicht, ob es da nur mir so geht, aber ich habe wirklich Serien geguckt, weil ich es merkwürdig gefunden hätte, einfach damit aufzuhören. Nichtsdestotrotz habe ich mich vor einigen Wochen dazu durchringen können, mich von vier Serien zu verabschieden.

#1 Desperate Housewives: Jeder – JEDER wollte, will und wird immer wollen, dass Mike und Susan ein Paar sind. 4 Jahre hat man darauf gewartet und zack, in Staffel 5 ist schon wieder alles vorbei. Was soll sowas denn. Generell finde ich keiner der Handlungsstränge – und es gibt zur jeder „Housewife“ eine, dementsprechend 5 – konnte mich fesseln, keiner weckt wirklich ernster Interesse.
Desperate Housewives adé!

#2 One Tree Hill: Nach fünf Staffeln tut es einfach weh, sich diese Skandale anzuschauen. Dank der Folge, für die Chad Michael Murray höchstpersönlich zuständig war, fiel es mir sehr, sehr leicht den Schlussstrich zu ziehen.
One Tree Hill adé!

#3 Grey’s Anatomy: Diese Serie hat schlichtweg ihren Charme verloren – aus und vorbei ist es mit den Zeiten, wo man sehnsüchtig darauf wartete, dass Grey endlich mit McDreamy zusammen kommt. Letztendlich ist zwischen denen alles schön und gut und promt, verliert eben jener McDreamy jegliche Funktion in der Serie. Ich wünschte mir wirklich mehr Liebe zum Detail, sowas kann doch wirklich nicht angehen. Der Toten Danny, den die Autoren als Geist herumschleichen lassen, ist sowieso einfach nur lächerlich; ach, was sage ich da, schrecklich ist das.
Grey’s Anatomy adé!

#4 Private Practice: Ehrlich gesagt, muss ich grad wirklich darüber nachdenken, warum ich damit aufgehört habe. Es wäre Grey’s Anatomy gegenüber wahrscheinlich nicht fair gewesen und außerdem ist es teilweise doch zu sehr an meiner Zielgruppe vorbei geschrieben. Alle Hauptcharaktere – bis auf einer – bewegen sich in der 40+ Region, so dass man hier eher eine Midlife-Crisis Thematik hat. Da drücke ich lieber alle Daumen, die ich habe, damit mal was aus Cuddy und House wird.
Private Practice adé!


Pixar – Ultimate Collection

2. Februar 2009

Ich bin ein großer Disney-Fan, schon seit ich denken kann – und das war ziemlich früh.
Angefangen hat es mit dem Klassiker – König der Löwen, mein erster Kinofilm. Die erste Ausstrahlung im Fernsehen wurde dann gleich aufgenommen, so dass ich fast täglich diesen Film zu meinem Kakao schaute – das waren noch Zeiten.

Letztendlich gibt es nur wenige Disneyfilme, die ich noch nie gesehen haben. Dieses „Defizit“ habe ich auch schon versucht aufzuholen, nur befinden sich diese Filme wiederum auf meiner kaputten Festplatte, was das ganze momentan nicht möglich macht.

Die Krönungen der Disneyfilmen entstehen natürlich mit Pixar – damit erklärt sich dann auch der Titel des Posts. Ich darf mich und meine nerdigere Hälfte seit Donnerstag zu den stolzen Besitzern der Pixar – Ultimate Collection zählen.
Das ist aber noch nicht die ganze Geschichte. Nein, nein. Dieses gute Stück wurde von uns schon lange Zeit angehimmelt, jedoch schreckte der Preis mit 70€ doch ein wenig ab und natürlich sollten die Kurzfilme am besten auch dabei sein, was wiederum 10€ extra wären.
Nun aber der Clou: der amazon.co.uk machte es möglich! Der Shop hat nicht nur eine Box mit sowohl den Pixarfilmen als auch Kurzfilmen, das ganze gibt es auch noch zu einen reduzierten Preis: 44,98 Pfund. Dank der genialen Umrechnungskurse sind das knapp 50€. Oh, und vergaß ich etwa zu erwähnen, dass bei der UK-Version bereits Ratatouille dabei ist?

Noch einmal kurz zusammengefasst:
amazon.de – 70€ + 10€
amazon.co.uk – 50€ (und ein Film mehr)

Achja, Wall-E haben wir uns auch gleich dazu bestellt, macht sich echt super im Regal.

Empfehlenswerte Links:
Pixar – Ultimate Collection (UK)
Wall-E (UK)