Es fehlt mir vom Prinzip her schwer, eine Serie mittendrin einfach fallen zu lassen. Man kennt die Charaktere, man kennt ihre Geschichte und man hat auch gewisse Vorstellungen für ihre Zukunft. Nur ist irgendwann die Grenze zwischen der Unterhaltung und die „gefühlte Pflicht“ überschritten. Ich weiß nicht, ob es da nur mir so geht, aber ich habe wirklich Serien geguckt, weil ich es merkwürdig gefunden hätte, einfach damit aufzuhören. Nichtsdestotrotz habe ich mich vor einigen Wochen dazu durchringen können, mich von vier Serien zu verabschieden.
#1 Desperate Housewives: Jeder – JEDER wollte, will und wird immer wollen, dass Mike und Susan ein Paar sind. 4 Jahre hat man darauf gewartet und zack, in Staffel 5 ist schon wieder alles vorbei. Was soll sowas denn. Generell finde ich keiner der Handlungsstränge – und es gibt zur jeder „Housewife“ eine, dementsprechend 5 – konnte mich fesseln, keiner weckt wirklich ernster Interesse.
Desperate Housewives adé!
#2 One Tree Hill: Nach fünf Staffeln tut es einfach weh, sich diese Skandale anzuschauen. Dank der Folge, für die Chad Michael Murray höchstpersönlich zuständig war, fiel es mir sehr, sehr leicht den Schlussstrich zu ziehen.
One Tree Hill adé!
#3 Grey’s Anatomy: Diese Serie hat schlichtweg ihren Charme verloren – aus und vorbei ist es mit den Zeiten, wo man sehnsüchtig darauf wartete, dass Grey endlich mit McDreamy zusammen kommt. Letztendlich ist zwischen denen alles schön und gut und promt, verliert eben jener McDreamy jegliche Funktion in der Serie. Ich wünschte mir wirklich mehr Liebe zum Detail, sowas kann doch wirklich nicht angehen. Der Toten Danny, den die Autoren als Geist herumschleichen lassen, ist sowieso einfach nur lächerlich; ach, was sage ich da, schrecklich ist das.
Grey’s Anatomy adé!
#4 Private Practice: Ehrlich gesagt, muss ich grad wirklich darüber nachdenken, warum ich damit aufgehört habe. Es wäre Grey’s Anatomy gegenüber wahrscheinlich nicht fair gewesen und außerdem ist es teilweise doch zu sehr an meiner Zielgruppe vorbei geschrieben. Alle Hauptcharaktere – bis auf einer – bewegen sich in der 40+ Region, so dass man hier eher eine Midlife-Crisis Thematik hat. Da drücke ich lieber alle Daumen, die ich habe, damit mal was aus Cuddy und House wird.
Private Practice adé!
Verfasst von ichistmeinname
Verfasst von ichistmeinname 