
(Quelle: fuenf-filmfreunde.de)
Auch diese Woche lief in der Sneak kein Billig-Film, was schon mal ganz gut klingt, gel? Mein Sitznachbar sagte noch „och, bitte keine Marvel-Comic Verfilmung“, als der Trailer für Hellboy 2 lief. Und naja, es kam dann eben Hulk.
Ähnlich wie bei Iron Man, kannte ich die Vorgeschichte nicht; nur die Tatsache, dass es sich um ein riesiges, grünes Ding handelt, war mir bekannt. Daher empfand ich die Vorgeschichte – seine Versuche wieder normal zu werden, sein Aufenthalt in Brasilien, seine Flucht vor dem US-Militär – als zu lang. Auch generell war ich nicht von der ganzen „ist er gut oder böse?“-Storyline überzeugt.
So hoffte ich, da ich Trailer kannte, dass der Kampf zwischen den beiden Hulks (ja, es gibt zwei, denn das erste Versuchskaninchen lief ja weg, so dass ein Neues herhalten musste) der actionsreichste Part des Films wird. Hätte er eventuell auch sein können, ich weiß es nicht, dass circa drei Einschnitte den Kampf unterbrochen haben – die Filmrolle war wohl beschädigt. Es fehlten so um die fünf bis zehn Minuten des Kampfes. Man sah beispielsweise den „guten“ Hulk auf dem Boden liegen und ZACK, danach hatte er den „Bösen“ auf einmal in Ketten vor sich liegen.
Das Ende war auch ziemlich enttäuschend. Der grüne Hulk rennt vom Kampfort weg und wacht irgendwo in Südamerika (? – oder sonst wo) auf. Man sieht dann nur, dass er arg daran kämpft seine Wut in Grenzen zu halten, um sich nicht zu verwandeln, was ihm jeder noch nicht wirklich gelingt.
Achja, und gaaaanz am Ende, sah man Tony Stark (aka Iron Man) persönlich in seinem 15-sekündign Cameo-Auftritt. Im Kinosaal erkannten ihn nur circa eine Handvoll Leute – traurig.
