House – Wilson’s Heart (2) (S04E16)

Ohje, ohje. Kracher! Grooooßer Kracher.

Die Fortsetzung der letzten Woche geht dramatischer aus, als ich gedacht hätte. Amber, die als die Person in Lebensgefahr gilt, wird nun ins Princeton-Plainsboro Teaching Hospital (so heißt das Krankenhaus in der Serie, hätte es aber selber nicht gewusst) eingeliefert. Bis es zur letztendlichen Diagnose kommt, wird House von Wilson immer mehr unter Druck gesetzt, da House derjenige war, der von Amber abgeholt werden sollte, da Wilson arbeiten war. Sie holte ihn aus der Bar ab, jedoch musste sie ein Cosmopolitan trinken, damit House überhaupt mitkommt; so kam es dann auch schließlich dazu, dass sie den Bus genommen haben.
Jedoch fehlt ein irgendein Detail, damit House zur Diagnose kommt. Wilson verlangt von House sein Leben für Amber zu riskieren, sprich sich weiteren Hirnschocks auszusetzen, damit er sich an das letzte Detail erinnert. Bei diesem “Experiment” stellt sich heraus, dass Amber irgendwelche Tabletten genommen hat, die vom Körper nicht mehr abgebaut werden können, da der Unfall ihre Organe zu sehr beschädigt hat. Ambers Diagnose lautet also, dass es keine Heilung gibt, sie wird sterben. Während sie ein letztes mal aufgeweckt wird, damit sich alle – und besonders Wilson – von ihr verabschieden können, ist House, der bei diesem “Experiment” wieder einen Herzinfarkt (glaube ich zumindest) hatte, nicht bei Bewusstsein.
Es wird dann eine Traumsequenz von House gezeigt, in der mit Amber im Bus sitzt. Alles ist weiß und ruhig, so dass House sie fragt, ob er auch tot ist. Sie verneint dies.
Daraufhin schüttet House ihr sozusagen sein Herz aus. Es wird zum ersten mal deutlich, dass er darunter leidet, dass er ist, wie er ist.

House: Wilson is gonna hate me.
Amber: You kind of deserve it.
House: He’s my best friend.
Amber: I know. What know?
House: I stay here with you.
Amber: Get off the bus.
House: I can’t.
Amber: Why not?
House: Because… … …because it doesn’t hurt here. I don’t wanna be in pain, I don’t wanna be miserable. And I don’t wanna him to hate me.
Amber: Well, you can’t always have what you want.

Daraufhin verlässt er doch den Bus. Er wacht langsam aus diesem Traum auf und man sieht Cuddy, die neben ihm sitzt und völlig fertig mit den Nerven gewesen sein musste und einfach nur froh ist, dass es im gut geht.
Um diese emotionalen Momente noch mal abzurunden, sieht man die anderen vom Cast, wie sie ihren Abend verbringen. “Thirteen” lässt sich schließlich auf die Erbkrankheit testen, die in ihrer Familie vorkommt – der Test fällt positiv aus. Kutner sitzt alleine vorm Fernseher und isst, Foremen trifft sich mit Chase und Cameron in einer Bar/einem Restaurant und Dr. Taub kommt nach Hause und umarmt erstmal seine Frau, während Wilson nachdem er kurz in House Patientenzimmer wartet bis er die Augen öffnet, allein nach Hause fährt und in seinem Bett eine Nachricht von Amber sieht, auf der “Sorry, I’m not here. Went to pick up House.” steht.

Woaaah, Gänsehaut pur. Einfach ein absoluter Höhepunkt. House, von einer andere Seite; Wilson, der völlig zusammenbricht und einfach nur genial umgesetzt. Man muss es sehen. Den Plot nur zu lesen bringt nichts, da kommt doch nichts rüber. GUCKEN!!!!

3 Antworten zu “House – Wilson’s Heart (2) (S04E16)”

  1. hugn sagt:

    Die Folge war echt nur genial. Wobei ich finde, dass House eh von Folge zu Folge besser wird.

  2. Aoife sagt:

    Ich glaube du hast mich gerade überzeugt das Staffelfinale außerplanmäßig einzuschieben :roll:

  3. ichistmeinname sagt:

    Mhmh… Ich würde fast sagen, dass das Staffelfinale ohne die folgen davor an einigen Stellen weniger Sinn machen würde, alleine schon auf Grund der neuen Charaktere und House Verhältnis zu Amber/Wilson.
    Aber tu was du nicht lassen kannst. ;)

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