
(Quelle: citypaper.net)
Die alte Leier: Mittwochs Sneak. Mit Charlie Bartlett lief ein etwas anderer Teenagerfilm, eine Mischung aus Comedy und Drama. Also nicht, dass das neu ist, aber das Thema wurde anders umgesetzt. Sprich es ging nicht um Sex, Drogen und Parties, sondern im Vordergrund stand mit Charlie Bartlett ein Junge aus reichen Verhältnissen, der von zig Privatschulen wegen illegalen Handels geworfen wurde und schließlich auf eine öffentliche Schule geht. Dort ist er mit seiner alten Schuluniform und seinem (zu) freundlichen Charakter erstmal ein Niemand und somit auch Opfer der Punks auf dem Schulklo.
Im Laufe des Films gelangt er einem immer höheren Beliebtheitsstatus, da er auf dem Jungsklo den Psychiater spielt, der sich die Probleme Anderer anhört und anschließend die passenden Medikamente besorgt.
Als einer der unscheinbaren Schüler sich mit den Tabletten fast umbringt (Selbstmord), während die ganze Schule ‘ne Party feiert, fliegt Charlies Handel auf. Da nichts nachgewiesen werden kann, gibt es auch keine weiteren Konsequenzen.
Weiter geht es dann mit der Tatsache, dass der Schulhof mit Videoüberwachung ausgestattet werden soll (würde in die “who’s watching the watchers?”-Reihe passen), da in der Vergangenheit scheinbar schlechte Erfahrungen mit dem Verhalten der Schüler ohne Lehraufsicht gemacht wurden. Nunja, auf jeden Fall gab es deswegen Proteste und ich glaube, dass der Direktor diesbezüglich und auch auf Grund des Selbstmordversuches zu Charlie meinte, dass Beliebtheit zum Einen nicht alles ist und zum Anderen solle man diese “Macht” für Gutes anwenden.
Das tut er schließlich auch, indem er sich mit dem ehemals Suizidgefährdeten zusammentut, da dieser ein Stück geschrieben hat, welches die Theater-AG vorführen soll. Das tut die Theater-AG dann auch; es ging da wohl auch um die typischen Probleme eines Teenager.
Ich merke aber grade, dass es mir schwer fällt eine Einzelheiten bzw. generell den Plot zusammenzufügen. Das waren so viele Parallelhandlungen, dass ich mir das gar nicht alles merken konnte. Außerdem war ich davor zum “Lernen” mit paar Freunden verabredet, wo ich dann nach Entdecken einer XBOX 360 die Ehre hatte, GTA IV kurz anspielen zu dürfen. Danach konnte ich doch an nichts anderes mehr denken, mir sei also verziehen.
Der Film war aber in Ordnung, für die Sneak allemal.
