Scrubs – My Princess (S07E11)

10. Mai 2008

150. Folge Scrubs, Staffelfinale, Hommage eines Märchenfilms und Zach Braff als Director – hält es denn auch was es verspricht?

Umgesetzt wurde es so, dass Cox seinem Sohn Jack eine Gute-Nacht-Geschichte erzählt und da er für Jordan nichts über das Krankenhausleben erzählen darf, wandelt er die Geschehnisse des Tages in ein Märchen um.
Wir haben (v.l.n.r.) eine Prinzessin, einen Idioten, eine zweiköpfige Hexe, den tapfersten und schönsten Ritter, einen Riesen, den Dunklen Lord „Oslek“, des Dunklen Lords Gehilfen, eine Fee, ein Monster und natürlich die zu rettende Maid.

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Das Märchen spielt in einem Dorf namens „Sacred Heartent“ (oder so ähnlich) und handelt von der Maid der Prinzessin, welches durch das Monster geschwächt wird. Nun schickt der König Hilfe: den Idioten, die zweiköpfige Hexe („Turla“) und den Ritter. Die zweiköpfige Hexe kann ohne Zauberstab (den der männliche Teil ausgeliehen hat) nichts gegen das Monster tun und auch der Ritter scheitert dran. So machen sich die Prinzessin und der Idiot auf die Reise in den „Verbotenen Wald“, um den goldenen Ring zu finden, wie es der Ritter ihnen gesagt hat.

„To find the golden ring, you must remember what you heard when you weren’t even listening.“

Auf dem Weg dorthin treffen sie auf zwei kleine „Menschen“, die ihnen den goldenen Ring überreichen. Mit dem goldenen Ring in ihrem Besitz kehren sie zur Maid zurück und bekämpfen das Monster. Die Maid lebte glücklich und zufrieden bis an ihr Lebensende.

Diese Geschichte basiert auf den Geschehnissen im Krankenhaus, welche wie folgt aussahen:
Elliot hat eine Patienten, bei der sie partout keine Diagnose findet, so dass JD, Turk und Carla ihr helfen. Letzten Endes erinnert sich JD daran, dass die Interns „Diagnose-Jeopardy“ gespielt haben und nach genau den Symptome der Patienten gefragt wurde; die Antwort war „Wilson’s Desease“. Nachweis dafür ist ein goldener Ring um die Iris herum. Nun hatten sie die Diagnose und konnten die Patienten behandeln, doch nicht erfolgreich wie sie herausstellte. Denn nachdem Cox die Geschichte zu Ende erzählt hat und das Kinderzimmer verlässt, fragt ihn Jordan, ob die Patienten wirklich überlebt hat. Er antwortet:

Let’s just says that’s the way I’m telling it.

 

Ähnlich wie zur 100. Folge, wo eine Hommage des „Wizard of Oz“ gedreht wurde, gefällt mir die Idee sehr gut. Die Übergänge zwischen Erzählung und Geschehnis sind sehr nett gemacht und jeder der Charaktere wurde in eine passende Rolle gesetzt. Jedoch kenne ich die Vorlage „The Princess Bride“ aus den 80ern leider nicht, so dass ich mir sicher bin, dass viele Witze einfach verloren gegangen sind. Wobei ich mir schon denken kann, dass im Original die Prinzessin und der Idiot am Ende zusammenfinden. Hier wurde es ja so gelöst, dass deren „almost kiss“ nichts bedeutete, sich aber trotzdem noch „sehr gefühlvoll“ angucken bevor sie getrennte Wege gehen wollen.

The idiot and the princess, they decide that their almost kiss ment nothing. Because in the end [pause] they were both idiots.

Blick 1 Blick 2
Sind sie nun beide Idioten, weil sie sich damit abfinden wollen, dass der Kuss nichts bedeutete?

Achja, eigentlich ist dies die 9. Folge, sprich das alles spielt vor Kelsos Abgang. Da es sich aber um eine solch aufwendige und besondere Episode handelt, hat NBC beschlossen es als Finale zu nehmen.
Genau, das heißt, dass man wieder bis zum Herbst für neue Folgen warten muss. Hach…