Sneak: Penelope

8. Mai 2008

 


(Quelle: moviegod.de)

Penelope, ein Film, der schon in 2006 in Kanada lief und jetzt (wir haben schon 2008!) wohl irgendwann bei uns anlaufen wird. Nun gut. Soviel zur Ungerechtigkeit der Filmwelt.
Eigentlich könnte man sagen, dass es in dem Film um Ungerechtigkeit geht. Und zwar haben wir die Protagonistin Penelope, die Opfer eines Fluches ist und mit einem Schweinegesicht auf die Welt kommt. Den Fluch brechen kann nur ein jemand ihres Blutes, so dass ihre Mutter männliche Adlige zu Hofe kommen lässt - jedoch erfolglos, sobald sie sich zeigt, ergreifen alle die Flucht. Natürlich gibt es dann eine Ausnahme, zuerst unfreiwillig - bedingt durch die Zusammenarbeit mit einem Journalisten, da bisher nichts über das “verfluchte Schwein” bis zur Öffentlichkeit durchdrang. Später dann auch aus eigenem Willen, nur leider handelt es sich dabei um keinen Adligen, so dass der Fluch nicht gebrochen werden kann. So entschließt Penelope wegzulaufen und mit einem Schal “verkleidet” in der Stadt zu leben. Von ihren Erfahrungen und den Aufbau von sozialen Kontakt gestärkt, schämt sie sich nicht mehr für ihr Aussehen. Als sie dies ihrer Mutter sagt, ist der Fluch gebrochen. Letztendlich findet sie auch ihren Romeo von damals wieder und die beiden werden glücklich. Süß, nä?

Ein Glück, dass der Film bestens besetzt ist; Christina Ricci als Penelope kennt man ja als die Kleinste der Adams Family und die nervige Mutter mit noch nervigerer Stimme ist durch die vielen Wiederholungen der Kevin allein in…-Filme zur Weihnachtszeit hängengeblieben. Und außerdem - was noch viel wichtiger ist - überzeugt er weitesgehend mit schrägen Dialogen und dem Running Gag, dass alle den Drang haben aus dem Fenster springen zu müssen.
Daher war der Film für die Sneak ganz angenehm, aber allein durch den Trailer hätte es mich keineswegs gereizt ins Kino zu gehen.


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