Sneak: Iron Man

3. Mai 2008

 


(Quelle: moviegod.de)

Man darf ja auch mal Glück haben in der Sneak, nicht wahr? Eigentlich sollte der Film Donnerstag oder Freitag von mir gesehen werden, nun durfte ich ihn sogar billiger sehen.

Praktischerweise hatte ich keinerlei Hintergrundwissen, weder über die Vorgeschichte noch über die eigentliche Handlung; mir war nur klar, dass irgendwann ‘n Typ in ‘nem coolen roboterartigen Anzug auftauchen wird.
Dementsprechend lahm fand ich auch die Vorgeschichte, irgendwie war mir die viel zu langgezogen. Man stelle sich mal den erfolgreichsten Waffeningenieur der Welt vor, Tony Stark, der von Terroristen in Afghanistan gefangen genommen wird, als er mit dem US-Militär vor Ort ist, um seine neusten Waffen zu testen. In dieser Gefangenschaft wird ihm bewusst, dass die Waffen seiner Firma unter der Hand an diese Terroristen verkauft werden, sie also nicht für “Gutes”, sondern “Böses” eingesetzt werden. Statt die Waffe zu bauen, wie es ihm befohlen wird, stellt er einen ziemlich netten Metall-Roboter-Anzug her, in den er dann hineinschlüpft. Auf seinem Weg in die Freiheit, ballert er alle ab, die ihm in die Quere kommen und fliegt dann schließlich weg. Unglücklicherweise ist das ganze Konzept noch nicht perfekt - wäre auch unlogisch, wenn er in dieser “Höhle” alle wichtigen Teile da gehabt hätte - so dass er mitten in der Wüste abstürzt. Das US-Militär findet ihn jedoch, so dass man sich nach kurzer Zeit wieder in den Vereinigten Staaten befindet.
Dort ist der Rummel um seine Person noch größer als zuvor, weil solch eine Gefangenschaft nun mal nicht alle Tage vorkommt. Sofern ich mich richtig erinnere, wird darüber nicht wirklich ausführlich berichtet; viel wichtiger ist, dass er auf einer Pressekonferenz bekannt gibt, dass seine Firma keine Waffen mehr herstellen wird.
Sein Partner ist über diese Entscheidung nicht wirklich glücklich, da er auch derjenige ist - wie sich später herausstellt - der diese Waffen unter der Hand verkauft, um somit das Geld zu verdienen. Tony ist nun festentschlossen gegen die “Bösen” anzukämpfen und arbeitet nun wochenlang an seinem Roboteranzug. Iron Man wird geboren. Und hey, das Ding sieht mal richtig cool aus. Generell sein ganzes Equipment, dass spricht und mega futuristisch ist, haut einfach um. Ich will sowas auch haben. Er ist schon ‘n ziemlicher cooler Hund, merk man auch daran, da in diesem ganzen modernen Technikkram ein iMac und eine Wii auftauchen.
Nun gut letztendlich fliegt er als Iron Man also zurück zu dem Ort, in dem er gefangen genommen worden ist und bekämpft das “Böse”. Dummerweise ist sein Partner mit Hilfe der Terroristen an die Pläne für seinen Roboteranzug gekommen, so dass dieser auch eine solche “Waffe” gegen ihn hat. Das ganze führt wiederum zu einem Kampf. Sozusagen DER KAMPF, auf den man den ganzen Film lang gewartet hat. Naja, und dass das gute am Ende siegt, ist ja wohl klar oder?

Kurz gesagt: Nette Action!

Vorlagen für eine (oder mehrere) Fortsetzungen gibt es auch, da zum Einen zwei solcher Anzüge in Sharks Besitz sind und ein Offizier, der mit Tony befreundet ist, irgendwann im Film diesen auch sieht und sowas sagt wie “jetzt noch nicht”. Und zum Zweiten gibt es nach DEM KAMPF eine Pressekonferenz, wo Tony einfach mal so erwähnt, dass er dieser Iron Man ist; der Feind - wer auch immer - kennt also sein Ziel.