Titel: Reaper
Genre: Comedic-Drama, Fantasy
Länge: ca. 40 Minuten
Sender: The CW
Plot: Sam kann sein Leben ohne Druck seiner Eltern genießen, nutzt seine Zeit aber nur mit Videospielen und einem miesen Job im Supermarkt, bis er an seinem 21. Geburtstag herausfindet, dass seine Eltern seine Seele an den Teufel verkauft haben und er ab jetzt für diesen arbeiten muss.
Cast:
Bret Harrison - Sam Oliver
Missy Peregrym - Andi
Tyler Labine - Bert “Sock” Wysocki
Ray Wise - The Devil
Valarie Rae Miller - Josie
Rick Gonzales - Ben
Maybe my brother is right, I didn’t exactly stick it out in college. But what I do when i dropped out? I came right back here (supermarket), I’ve been here since I’m 16. Do I really wanna be here in 5 years? 10?
Pilot:
Ein ganz normaler Tag für Sam, obwohl er doch seinen 21. Geburtstag feiern könnt. Merkwürdig ist nur das Verhalten seiner Eltern, sonst ist der Morgen zu Hause wie immer: er und sein Bruder Kyle beleidigen sich gegenseitig; Bert alias Sock begrüßt seinen besten Freund liebevoll und bringt wie auch im Laufe des ganzen Tages einen Spruch nach dem anderen. Mit der Bitte den heutigen Tag zu genießen, gehen die beiden Freunde schließlich zum Supermarkt um dort ihre Arbeit zu verrichten. Auch dort ist bei der Ankunft noch alles beim Alten: er verbockt wieder mal seine Herzdame Andi zu einem Date einzuladen und der Fillialleiter versucht die jungen Mitarbeiter durch einen Verkaufswettbewerb zu motivieren, nur bewegte sich ein Einkaufswagen ohne Sams Berührung, was ihn aber nicht weiter wichtig erschien - vorerst. Denn nachdem er Andi, die ihm ein sogar ein Present zum Geburtstag überreichte, vor einer runterfallenden Kiste rettet, dir er gar nicht berührt hat, werden ihm die Ereignisse des Tages zu bunt, so dass er Sock zur Beratung einholt.
Sam: I didn’t touch it.
Sock: What do you mean?
Sam: I didn’t touch it, it was too far away.
Sock: I saw you.
Sam: NO! It was too far away, it’s like I moved it with my mind or something. And this is not the first time this is happening today. Something is really wr…Sock pelts something in Sams face.
Sam: Aaaah, what the hell man?
Sock: You were supposed to move that with your mind.
Während der Heimfahrt macht er dann seine erste Begegnung mit dem Teufel, der, wie er zu Hause erfährt, damals mit seinen Eltern einen Deal gemacht hat, der besagt,dass er (der Teufel) Sams (genauer: des Erstgeborenens) Seele ab seinem 21. Lebensjahr erhält. Bei seiner zweiten Begegnung wird ihm dann erklärt, wie sein weiteres Leben verlaufen wird - er soll aus der Hölle geflohene Seelen wieder einfangen.
The Devil: All you have to do is track down fugitives and haul their asses to a portal hell - easy.
Sam: What do you mean by ‘portal’?
The Devil: Well, any place that seems like hell on earth is hell on earth. Like the DMV on Union Street.
In seinem ersten Auftrag soll er einen ehemaligen Feuerwehrmann, der ironischerweise nach seiner Wiederkehr dort Feuer legt, wo er damals an der Löschung beteiligt war, zurück in die Hölle bringen. Das ihm zur Verfügung gestellte Werkzeug ist der ‘Dirt Devil’, ein Handstaubsauger. Bei seinem ersten Ausführungsversuch sind ihm Sock und Ben (ein weiterer Arbeitskollege) behilflich, trotzdem gelingt es ihnen nicht die geflohene Seele zu fassen. Nun recherchieren sie durch gute Kontakte in der Datenbank der Stadt und finden den oben genannten Clou heraus, wissen also wo der “Feuer-Mann” als nächstes zuschlägt und schaffen es diesmal ihn mit Hilfe des kleinen Handstaubsaugern einzufangen. Bei der Abgabe des Fangs beim TÜV wird klar, dass der (für die Kerle schwierige) Fall einen der leichtesten Schwierigkeitsgrade hatte.
Am Ende hat Sams Tag noch einen guten Abschluss, da Andi ihm sagt, dass sie ihn gut leiden kann; desweiteren erfährt er, dass er die “Seelenjagd” bis zum Rest seines Lebens weiterführen muss - und er will es!
Das Konzept:
Sam, ein junger Mann anfang der 20er, hat in seinem Leben bisher nicht viel erreichen können, in seinem SAT solide 500 Punkte, College abgebrochen, seit 5 Jahren Angestellter im gleichen Supermarkt. Er ist sich dessen bewusst, aber hat nicht genug Selbstvertrauen um was zu ändern und es gibt eben keinen Druck seitens der Eltern. Sein bester und ziemlich durchgeknallter Freund “Sock” sieht das alles anders, er hat Pläne um den Supermarkt zu verändern; Träume, Vorstellungen - nur hat er nicht mehr drauf als “Sprücheklopfen”.
Mit dem Teufel im Nacken hat Sam nun eben keine Chance seiner Verantwortung zu entfliehen - mit einer Ausnahme: der Teufel würde von ihm loslassen, wenn er dafür die Seele seiner Mutter haben kann; doch Sam lehnt ab (und erzählt seiner Mutter, die ihr schlechtes Gewissen kaum erträgt, dass er keinerlei Pflichten mehr für den Teufel erfüllen muss um sie zu beruhigen). Also muss sich Sam ab jetzt jeder Aufgabe des Teufels stellen, es gibt kein Weg zurück; für ihn wohl die aufregendsten Ereignisse seines Lebens.
Desweiteren ist zu sagen, dass der Teufel so seine Kreise zieht, z.B. hat der Hausarzt der Familie seine Wettschulden durch einen Deal mit dem Teufel bereinigt. Er musste eine kleine Lüge erzählen und in diesem Fall eine mit großen Folgen, da sie besagte, dass Sams Vater unfruchtbar sei, daraus resultierte wiederrum, dass Sams Eltern nicht mit einer Schwangerschaft rechneten. Interessant waren dann noch die schwarzen Hunde, die ja als “Höllenhunde” gelten, und “die Hölle auf Erden”, es wäre denkbar, dass diese Motive in den weiteren Folgen wieder auftauchen.
Eigene Meinung:
Es gefällt mir. Punkt. Noch mehr? Okay, also Charmed, Buffy oder ähnliche Formate sind eigentlich total an mir vorbei gezogen, drum kann ich nun keine Verbindungen dazu ziehen; aber da es ein Comedy/Drama und davon hab ich genug gesehen.
Die Story ist (für mich) schon mal neu und auch ziemlich interessant, der Protagonist Sam sympatisch, erinnert mich aber, wenn er spricht, arg an Milo Ventimiglia (bekannt aus Gilmore Girls & Heroes).
Nebencharakter “Sock” sorgt wohl hauptsächlich für den Comedy-Part der Serie, Andi hingegen für’s Drama. Gegen ersteres ist nichts einzuwenden, ich finde den Humor einfach herrlich.
Ben: What’s the plan?
Sam: Go over there, do the vacuum-thing and see how all that works out?!
Sock: I love this plan, let’s do it!
Zweiteres ist für mich ein kleiner Kritikpunkt, denn erst nach meinen Recherchen fand ich überhaupt heraus, dass das ebenfalls ein Drama ist bzw. eben ein Comedy/Drama. Wo ist nun das Drama? In meiner kurzen Zusammenfassung ist davon keine Spur; hab ich schlampig gearbeitet? Dessen bin ich mir nicht bewusst, denn meiner Meinung nach ist das Drama nicht wirklich relevant für den Handlungsverlauf der Folge; ist mehr ein Detail, dass man aber genauso hätte weglassen können. In dem Fall wäre es die Tatsache, dass Andi kurze Zeit sauer auf Sam ist, weil dieser durch das Mitnehmen der Freunde zur “Seelen-Fangaktion” Schuld daran ist, dass Ben im Krankenhaus liegt und ihr natürlich auch nicht sagen kann, was die Jungs angestellt haben. Also, belangloser Quatsch. Interessant ist an Andi nur die Tatsache, dass am Anfang erwähnt wird, dass ihr Vater vor einem Jahr gestorben ist; daher kann man davon ausgehen, dass Sam auch irgendwann seine Seele einfangen muss.
Zu guter Letzt ist mir noch aufgefallen, dass skurile Tatsachen schnell normal werden, wie eben die Tatsache, dass Sams Seele dem Teufel gehört.
Sam: My parents sold my soul to the devil.
Sock: How drunk are you?
Sam: Totally sober.
Sock: How drunk am I?
Sam: Sock, the dogs, the air-conditioner, I mean…I believe this.
Sock: You lucky bastard.
Sam: What?
Sock: Nothing cool like that ever happens to me, man.
Links:
imdb, Episodenguide, TV.com, wikipedia, The CW

16. September 2007 um 1:53
Yipp, ich mag sie auch Punkt.
26. September 2007 um 11:36
[...] ein Lied offenbart. Beck - Devil’s Haircut Dieses Lied wird auch am Anfang des Pilots von Reaper gespielt. Beim Anklingen des Tracks fiel mir doch glatt ein, dass gestern die Premiere war - bitte [...]