Aliens In America – Pilot

Aliens in America

Titel: Aliens in America
Genre: Comedy
Länge: ca. 25 Minuten
Sender/Start: The CW / 1.10.
Plot: Highschool von der gewohnten Seite und ein Außenseiter mittendrin. Ein Austauschschüler soll helfen – in Sachen ‘Coolness’ schägt diese Mission aber fehl.

Cast:
Dan Byrd – Justin Tolchuck
Adhir Kalyan – Raja Musharaff
Lindsay Shaw – Claire Tolchuck
Amy Pietz – Franny Tolchuck
Scott Patterson – Gary Tolchuck (bekannt als „Luke Danes“ in Gilmore Girls; somit ein geläufiges Gesicht für The CW)

„Let’s say a space alien landed in my hometown, if he was 16 years old he’d ho to my highschool. And let’s face it his life would probably suck. Everyone would make fun of his giant head and big bug eyes. He’d be an outcast, a loner, definitely a virgin. And there would be nothing he could do about it, except for wait for his homeship to take him home.“


Pilot:
Justin Tolchuck erster Schultag als „Junior“ könnte nicht besser anfangen, denn nach all’ den Jahren ist er seine Zahnspange los. Nach seiner Logik gibt es nun keinen Grund mehr für die anderen Schüler ihn auszugrenzen – falsch gedacht.

„And in that moment, I realized the problem was never my hair or my braces or anything like that – the problem was me. And I was never going to change. I might as well had a massiv head and huge bug eyes – I was a space alien, only no one was coming to get me.“

Für seine Mutter Franny ist es aber von großer Wichtigkeit, dass er an Beliebtheit gewinnt. Dem Schulpsychologen zu folge gelang das den „Losers“ in den vergangen Jahren durch die Aufname von Austauschschülern; da ein solches Programm gut bezahlt wird, willigt auch Justins Vater Gary ein und schon kann es losgehen!
Nur kommt nicht wie erwartet ein gutaussehnder britischer Athlet, sondern ein pakistanischer Moslem, der in Großbritannien die Schule besuchte. Während Gary die Anwesenheit bzw. die freiwilligen Erledigungen im Haushalt des Jungen genießt und Justin nach dem ersten Schock anfängt in ihm einen guten Seelenklempner/Freund zu finden, will Franny den streng Gläubigen und dadruch „extrem uncoolen“ Raja wieder nach Hause schicken. Dieser fühlt sich ,spätestens nach der Begegnung mit Justins sexy Schwester Claire und trotz des unangenehmen Schultags, pudelwohl im Hause Tolchuck.
Franny schickt den Jungen nun also mit einer schlechten Ausrede nach Hause, „wo seine Eltern ihn bestimmt schon vermissen“, woraufhin Raja preisgibt, dass er seit einem Jahr Waise ist. Diese Tatsache lässt eine Mutter natürlich nicht kalt, daher darf Raja bleiben – sehr zur Freude Justin, der sich zum ersten Mal nicht allein fühlt.
Achja, natürlich ist da auch noch ein Mädchen, Amy Greenblad (oder so ähnlich).

Konzept:
Ein 16-jähriger, sensibler Teenager, der sich in seiner Highschool nicht integrieren kann; mit fürsorglicher Mutter, der das Wohl oder besser gesagt das Ansehen ihres Sprösslings am Herzen liegt, und einem auf Gewinn fixierten Vater, dem es wirklich nur ums Geld geht; und natürlich einer, nicht nur im Gegensatz zu ihm selbst, sehr gutaussehenden Schwester, der noch nicht einmal bewusst ist, wie gut sie beim männlichen Geschlecht ankommt – oder kürzer gesagt: Schema F!
Nun wird jedoch noch ein weiteres Bestandteil hinzugefügt: ein muslimischer Austauschschüler, der sich in einer Gesellschaft voller Vorurteile und Intoleranz durchsetzen muss, also das Schicksal des Protagonisten teilt – nur ein Stück krasser.
Die Serie schildert also die Probleme eines „normalen“ und die eines religions-/kulturbedingten Außenseiters und wie sie zusammen versuchen diese zu lösen/umgehen.


(Die Rolle von Gary (der Vater) wurde hier noch von Patrick Breen gespielt.)

Eigene Meinung:
Zuerst möchte ich kurz sagen, dass ich bei dem Titel eine Serie in Form von Hinterm Mond gleich links oder Phil aus der Zukunft erwartet hab, also „richtige“ Außerirdische und muss in dem Zusammenhang zugeben, dass mir die metaphorische Variante besser gefällt.
Besonders gut hat mir Rajas erster Tag in der Schule gefallen.

Teacher: Raja, you’re so different from us, how does that feel?
Raja: I’m not sure I untestand.
Teacher: Mhm. Think about it! How does everyone else feel about Raja and his differences? Yes, Stephanie?
Stephanie: Well, I guess I feel angry, because his people blew up the buildings in New York.
Teacher(smiling): Oh, that’s good.

Teacher: Now who else is angry at Raja?

All pupils raise their hands.

Denn diese Szene zeigt ganz genau, wie es in den nächsten Folgen weitergehen wird, Vorurteile, Rassismus, Intoleranz und Raja, der sich nicht dagegen wehren kann – und dazu natürlich Justin mit seinen eigenen Problemen, die man aus dem Alltag kennt (ob jetzt bei sich selbst, bei Freunden, Bekannten, whatever).
Desweiteren bekommt man einen guten Einblick in den Humor der Serie, der teilweise sehr realitätsfern & einfach nur schräg(die Familie hält 5(!) Lama-ähnliche Tiere im Garten) und auf der anderen Seite erschreckend realitätsnah (s. Zitat) ist.
Was mir beim ersten Gucken besonders ins Auge fiel war der Aufbau, der doch sehr an Malcolm Mittendrin erinnert; das heißt, dass z.B. bei der Vorstellung neuer Personen das Bild festgehalten, also der Film angehalten wird und der Protagonist aus dem Off weiterspricht während passende Bilder der Person gezeigt werden. Nicht nur dann wird kommentiert, sondern man hört eigentlich permanent Justins Gedanken, was natürlich gerade im Piloten einen detailierten Einstieg ermöglicht (ähnlich in Scrubs und eben Malcolm Mittendrin).
Das letzte, was ich noch erwähnen möchte, ist, dass im Piloten gesagt wird, dass Justin sich manchmal vorstellt, dass sein Kissen seine Herzdame Amy ist und er mit ihr „rummacht“ – den Gag kenn’ ich schon aus Scrubs (Staffel 4, Folge 1 – „My Old Friend’s New Friend“).

Links:
imdb, Episodenguide, TV.com, wikipedia, The CW

2 Antworten zu „Aliens In America – Pilot“

  1. *brrrrk* Bitte um Landeerlaubnis! *brrrk* « Interessanter als dt. TV-Programm sagt:

    [...] Wer? Aliens! Wo? Amerika! Hä? Ja, das ist eine schlechte Ankündigung des Pilotes von Aliens in America auf The CW – was nichts mit dem Niveau der Serie zu tun hat, wobei man dazu nach einer Folge noch [...]

  2. Gilmore Girls Cast in der Fall-Season « Interessanter als dt. TV-Programm sagt:

    [...] hat es mit Scott Patterson (Luke), der in Aliens in America eine Hauptrolle als Vater übernimmt – was er meiner Meinung sehr gut macht. Taktisch was es [...]

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