Scrubs Season 9 – Promo

23. November 2009

Für all diejenigen, die bei Facebook nicht mit Zach Braff befreundet sind und die es trotz Twitter verpennt haben:


FlashForward

1. November 2009

Ich bin kein großer Fan von Mysteryserien. Akte X war mir zu abgehoben und Lost wirft gefühlte 500 Staffeln lang Fragen auf, ohne auch nur eine zu beantworten. Dementsprechend „hoch“ waren meine Erwartungen an FlashForward.
Immerhin besteht die Story daraus, dass die gesamte Weltbevölkerung zum selben Zeitpunkt für 137 Sekunden in Ohnmacht fällt und dabei in die Zukunft sieht. Und weil FBI-Agent Mark Benford in seinem „Flash Forward“ gesehen hat, wie er den Fall untersucht, leitet er die Untersuchung ein. Er hat aber auch mit privaten Problemen zu kämpfen, da er trockener Alkoholiker ist, aber gesehen hat, dass er wieder trinken wird. Seine Frau sah, wie sie mit einem anderen Mann zusammen lebt.
Gleichzeitig versucht sein Kollege (dessen Namen ich mir nicht merken kann, weil es sich um Harold aus Harold and Kumar handelt) herauszufinden, warum er keine Vision hatte und findet heraus, dass er zu dem Zeitpunkt schon umgebracht worden sein wird. Also versucht er, seinen Mord zu verhindern.
Einer der wenigen Kritikpunkte, die ich an FlashForward habe ist, dass ich selten einen so unpassenden Soundtrack bei spannenden Szenen erlebt hat. Bei einer Schießerei beispielsweise läuft fröhliches Fahrstuhlgedudel.
Ansonsten ist die Serie erstaunlich gut. Sie beantwortet genügend Fragen, um mich nicht als Zuschauer zu verlieren – behält aber auch genug Geheimnisse um nicht vorhersehbar zu werden. Außerdem nimmt sie sich nicht zu Ernst, so dass es nicht lächerlich wird. Alles in allem die Mysteryserie mit dem besten Potential seit langer Zeit


Nitro Circus

31. Oktober 2009

Wenn bei den Produzenten einer Serie der Name Johnny Knoxville auftaucht, weiß jeder was auf einen zukommt. Jeder der Jackass gesehen hat kennt das Prinzip mit den Idioten, die irgendwelche bescheuerten Stunts und anderen Blödsinn machen.
Bei Nitro Circus beschränkt man sich größtenteils auf den Bereich der Stunts, nimmt dafür aber Leute, die meistens wissen was sie tun. Bei den meisten aus der Crew handelt und irgendwelche Extremsportprofis und als „Hauptdarsteller“ agiert Travis Pastrana, der einer der besten Motocross/Freestyle-Fahrer der Welt und außerdem ist er Rallyprofi. Die meisten Stunts werdem dementsprechend mit motorisierten Vehikeln jeder Art durchgeführt. Dadurch, dass es sich um Leute handelt, die Ahnung von dem haben was sie tun, sind die Stunts entsprechend beeindruckender als in Jackass.
Für die anspruchslose Bespaßung zwischendurch ist Nitro Circus also bestens geeignet.


Pastewka

31. Oktober 2009

Eigentlich gehört die Serie gar nicht auf dieses Blog, denn immerhin ist es eine deutsche Produktion. Nachdem ich mich aber die ersten beiden Staffeln angesehen habe muss ich sagen, dass es tatsächlich die erste Serie aus Deutschland ist, über die ich lachen kann. Bastian Pastewka spielt (oder besser gesagt, parodiert) sich selbst und ist damit lustiger als in all seinen bisherigen Rollen. Auch der Rest der immer wiederkehrenden Rollen ist sehr gut gewählt. Gerade die Rolle von Pastewkas Nichte Kim ist sehr gut besetzt. Zwar nerven die ab und zu sehr gezwungen wirkenden Witze zum Teil, aber über diesen Mangel kann man aufgrund der hochkarätig besetzten Gastrollen hinwegsehen. So ziemlich jeder bekannte Comedian des Landes hat einen Auftritt in der Serie. Leider ziehen manche Gäste aber nur ihre Standardrolle durch und wenn das so ist wird die Serie unlustig, wie es die normale deutsche Comedy nunmal so ansich hat.
Bastian Pastewka kann aber diese Schwächen ausgleichen, da man ihm die Rolle des inkompetenten, tollpatschigen Arschlochs jederzeit abnimmt. Dabei gerät er häufig in Situationen in denen er Versucht nett zu sein oder einfach nur heile herauszukommen und reitet sich dabei immer weiter hinein. Das wird teils sehr abstrus und unglaubwürdig, ist aber die meiste Zeit lustig.
Das beste an der Show ist jedoch meiner Meinung nach, dass sie sich nicht so ernst nimmt – eine Eigenschaft die normalerweise jeder deutschen Komödiant besitzt und dazu führt, dass er einfach nicht mehr komisch ist.


The League

30. Oktober 2009

The League ist eine neue Sitcom auf die ich durch Jon Lajoie (den die meißten wahrscheinlich wegen „Show me you Genitals“ kennen) gestoßen bin, da er dort einen der Freunde spielt die zusammen eine Fantsy-Football-League betreiben. Damit ist im Grunde auch schon die Grundgeschichte der Serie zusammengefasst, zumindest scheint es nach der ersten Folge so zu sein. Die Liga ist den Freunden so wichtig, dass sie dabei ihr reales Leben ziemlich vernachlässigen. Die Truppe lässt sich am ehesten mit NO MA’AM aus Eine schrecklich nette Familie vergleichen, nur ohne den Sexismus.
Wenn ich es mit bestehenden Serien vergleichen sollte würde ich am Ehesten Big Bang Theory, How I met Your Mother und IT-Crowd nehmen, aber das sind nur ziemlich schlechte Vergleiche. Das Niveau der von der ersten Episode entspricht ungefähr dem Songniveau von Lajoie – ist also ziemlich lustig, aber verdammt flach.
Eine wirkliche Beurteilung des Serienpotentials ist aber erst nach ein Paar Folgen möglich um zu sehen ob die Schreiber ausreichend Ideen haben um eine ganze Serie zu füllen.

Ausschnitte aus der ersten Folge:

Für alle die Lajoie nicht kennen: